Gewaltfreie Kommunikation (GFK)

Vier Schritte fuer Kommunikation, die Verbindung statt Abwehr schafft: Beobachtung, Gefuehl, Beduerfnis, Bitte. Keine Vorwuerfe, keine Urteile -- nur Klarheit.

Was ist Gewaltfreie Kommunikation?

Marshall Rosenberg entwickelte die GFK in den 1960er-Jahren als Methode, Konflikte zu loesen, ohne das Gegenueber anzugreifen. Der Kern: Trenne Beobachtung von Bewertung, und sprich ueber Gefuehle und Beduerfnisse statt ueber Schuld.

1
Beobachtung
Was nehme ich wahr? (Ohne Bewertung oder Interpretation)
2
Gefuehl
Was fuehle ich dabei? (Keine Pseudo-Gefuehle wie "Ich fuehle mich manipuliert")
3
Beduerfnis
Welches Beduerfnis steht dahinter? (Universelle Beduerfnisse, keine Strategien)
4
Bitte
Was wuensche ich mir konkret? (Positiv formuliert, erfuellbar, keine Forderung)

Der haeufigste Fehler: Bewertungen als Beobachtungen tarnen ("Du bist immer zu spaet" statt "Du kamst am Montag und Mittwoch 15 Minuten nach der vereinbarten Zeit").

GFK-Umformulierer

Waehle einen typischen Vorwurf oder gib einen eigenen ein -- und sieh, wie GFK daraus wird.

Inspiriert von Marshall B. Rosenberg — Gewaltfreie Kommunikation / Nonviolent Communication