Flight Levels Assessment

3 Ebenen organisatorischer Agilität: Operativ, Koordination, Strategie. Die meisten Unternehmen optimieren nur Level 1 — und wundern sich, warum es nicht reicht.

Was sind Flight Levels?

Klaus Leopold beobachtete, dass Unternehmen massiv in agile Teams investieren (Level 1), aber die Koordination zwischen Teams (Level 2) und die strategische Steuerung (Level 3) vernachlässigen. Das Ergebnis: Lokal optimierte Teams, die global suboptimal arbeiten.

Flight Levels ist kein Framework im klassischen Sinne — es ist ein Denkmodell, das zeigt, auf welcher Ebene Verbesserungen den größten Hebel haben. Leopolds Kernthese: "Agile Teams zu haben macht noch keine agile Organisation."

Die 3 Ebenen

Level 1: Operativ (Teams)

Einzelne Teams optimieren ihren eigenen Workflow.

Level 2: Koordination

End-to-End-Wertströme über Teamgrenzen hinweg.

Level 3: Strategie

Strategische Portfolio-Steuerung und Fokussierung.

Der typische Fehler: Organisationen investieren jahrelang in Level 1 (Scrum, Kanban für einzelne Teams), sehen kaum Verbesserung, und schließen daraus, dass "Agile nicht funktioniert". In Wahrheit fehlt Level 2 und 3. Die Engpässe sitzen zwischen den Teams, nicht in den Teams.

Flight Levels Assessment

Bewerten Sie jede Ebene auf einer Skala von 1 (nicht vorhanden) bis 5 (exzellent).

Wie gut arbeiten einzelne Teams mit agilen Methoden (Kanban, Scrum)?

Nicht vorhanden Exzellent 3

Wie gut stimmen sich Teams untereinander ab und lösen Abhängigkeiten?

Nicht vorhanden Exzellent 3

Wie klar ist die strategische Ausrichtung und wie gut wird sie in operative Arbeit übersetzt?

Nicht vorhanden Exzellent 3

Inspiriert von Klaus Leopold — Flight Levels