Er hat entschieden. Der Fall ist abgeschlossen. Wenn Sie widersprechen, verhärtet er sich weiter. Das ist das Muster der Meinungsverkrustung. Das Ziel ist nicht, seine Meinung in einem Gespräch zu ändern. Das Ziel ist, das Gespräch offen zu halten, damit sich im Laufe der Zeit etwas verschieben kann.
Praktische Techniken
Verstehen vor Argumentieren
Fragen Sie, bevor Sie drängen. Sagen Sie: „Was ist Ihnen bei diesem Thema am wichtigsten?” oder „Welche Erfahrung hat Sie dorthin gebracht?” Sie stimmen nicht zu. Sie verschaffen sich einen Überblick. Diese Information hilft Ihnen mehr als ein weiteres Argument.
Suchen, was Sie tatsächlich gemeinsam haben
Suchen Sie den gemeinsamen Teil. Sagen Sie: „Ich glaube, wir möchten beide, dass das Projekt erfolgreich ist. Wir sehen nur unterschiedliche Wege dorthin.” Von gemeinsamer Grundlage aus zu starten macht Meinungsverschiedenheiten weniger persönlich. Zwei Menschen betrachten dasselbe Problem von verschiedenen Seiten.
Wissen, wann man pausiert
Manche Gespräche bewegen sich an diesem Tag nicht. Sagen Sie: „Ich glaube, wir werden das jetzt nicht klären. Können wir es hier lassen und zurückkommen?” Das ist kein Aufgeben. Das gibt der Idee Zeit, zu wirken.
Warum das funktioniert
Festgefahrene Ansichten kommen aus Erfahrung. Er hat diese Position gehalten, weil sie funktioniert hat. Direkter Widerspruch aktiviert die Abwehr. Wenn Sie seine Gründe verstehen und Gemeinsamkeiten finden, sinkt die Temperatur. Veränderung ist wahrscheinlicher, wenn niemand verteidigt.
Nicht jede Meinung muss bearbeitet werden
Wählen Sie Ihre Kämpfe. Manche Ansichten sind keinen langen Streit wert. Andere sind es. Wissen Sie den Unterschied, bevor Sie beginnen.