Er ist seit langer Zeit verantwortlich. Wenn jemand das ignoriert, hört er: Ihr Urteil zählt nicht. Das schließt ihn ab. Wenn jemand es anerkennt, hört er zu. Das ist die Dynamik des Autoritätserhalts.
Praktische Techniken
Seine Position zuerst anerkennen
Fangen Sie dort an. Sagen Sie: „Sie haben dieses Team zwölf Jahre lang geleitet. Ich möchte Ihnen etwas mitteilen, das mir aufgefallen ist.” Er kann hören, was als nächstes kommt. Überspringen Sie diesen Schritt, und er verteidigt sich bereits.
„Eine Möglichkeit, die wir ausprobieren könnten, wäre …” kommt besser an als „Wir müssen das so machen.” Sie übergeben ihm keine Entscheidung. Sie geben ihm etwas zum Abwägen. Die Entscheidung liegt bei ihm. So will er es.
Belege bringen, keine Meinungen
Er vertraut Daten mehr als Gefühlen. Bringen Sie Zahlen, ein klares Beispiel, einen Zeitverlauf. Sagen Sie: „Die letzten beiden Projekte liefen drei Wochen über. Ich glaube, ich sehe warum.” Das ist ein Problem, das man gemeinsam löst. „Ich glaube, Sie liegen falsch” ist ein Angriff auf sein Urteil.
Warum das funktioniert
Autoritätserhalt ist eine Frage der Identität, nicht nur des Egos. Seine Position ist Teil davon, wer er ist. Wenn Sie sie anerkennen, kann er denken. Wenn Sie sie herausfordern, muss er sich verteidigen.
Das ist keine endlose Unterwerfung
Sie können direkt über echte Probleme sprechen. Seine Rolle anzuerkennen bedeutet nicht, wichtige Bedenken zu verschlucken. Es bedeutet, den richtigen Einstieg zu wählen.