Das Erzählrepertoire erweitern

Wie Sie die Geschichten, die er wiederholt, als Einstieg in Geschichten nutzen, die Sie noch nie gehört haben.

Er beginnt wieder mit der Geschichte vom Angelausflug. Sie kennen das Ende. Was Sie nicht kennen, ist, was an dem anderen See passiert ist, den er nie erwähnt hat, oder was sein Vater auf der Heimfahrt gesagt hat. Die vertraute Geschichte hat unerkundete Ränder. Darum geht es auf dieser Seite.

Verwandtes Muster: Geschichtenwiederholung.

Praktische Techniken

Eine Frage stellen, die abzweigt

Würdigen Sie die Geschichte, dann gehen Sie seitwärts. Sagen Sie: „Sie haben diesen Professor schon einmal erwähnt. Wie waren Ihre anderen Lehrer?” Oder: „Ihre Geschichte mit dem ersten Auto ist gut. Was war das zweite Auto?” Er bleibt dabei. Das Gespräch bewegt sich.

In ein anderes Kapitel überleiten

Nutzen Sie die aktuelle Geschichte als Ausgangspunkt für eine neue. Sagen Sie: „Das erinnert mich daran: Ich weiß eigentlich gar nicht, wie Ihr Elternhaus aussah. Wie war die Nachbarschaft?” Der Übergang wirkt natürlich, weil er dort beginnt, wo er gerade ist.

Eigene Geschichte erzählen und zurückfragen

Erzählen Sie ihm etwas aus Ihrem eigenen Leben. Dann fragen Sie: „Haben Sie so etwas ähnliches je erlebt?” Das schafft einen Austausch. Sie lenken nicht um. Sie beteiligen sich. Er hat mehr Geschichten als die, die sich wiederholen.

Warum das funktioniert

Die Schleife wiederholt sich, weil sie niemand irgendwohin Neues führt. Eine Frage oder eine Überleitung öffnet eine Tür. Er geht durch. Sie hören etwas anderes.

Nicht jede Schleife braucht einen Ausgang

Manche wiederholten Geschichten tragen Trauer oder Stolz, die ein Publikum brauchen. Lesen Sie den Moment. Manchmal ist das Richtige, einfach zuzuhören.